Malerarbeiten
Akzentwand planen: Wand, Farbe und saubere Kante
Eine einzelne farbige Wand verändert einen Raum mit wenig Aufwand. Damit sie gewollt aussieht und nicht zufällig, kommt es auf drei Dinge an: die richtige Wand, eine saubere Farbgrenze und einen Farbton, der zum Licht im Raum passt.
Welche Wand sich eignet
Am besten wirkt eine Wand, auf die der Blick ohnehin fällt: hinter dem Sofa, hinter dem Bett oder am Esstisch. Eine Wand mit vielen Türen, Fenstern oder Heizkörpern ist weniger geeignet, weil die Farbfläche ständig unterbrochen wird.
Dunkle Töne lassen eine Wand optisch näher rücken. In einem langen, schmalen Raum kann das gewollt sein: Eine dunkle Stirnwand lässt ihn kürzer und gemütlicher wirken.
Eine saubere Farbkante
Am einfachsten und ruhigsten ist eine Grenze in der Innenecke. Außenecken sind empfindlich, weil Stöße dort sofort sichtbar werden. Zur Decke hin gibt es zwei Möglichkeiten: Die Farbe reicht bis ganz nach oben, oder sie endet mit einem schmalen weißen Rand darunter.
Für eine gestochen scharfe Kante wird abgeklebt und die Klebekante zuerst mit der alten Wandfarbe gestrichen. Läuft dabei etwas unter das Band, ist es die passende Farbe. Erst danach kommt der Akzentton.
Farbe und Wirkung
Auf der ganzen Wand wirkt ein Farbton kräftiger als auf der kleinen Farbkarte. Ein Probeanstrich auf einem großen Blatt, angesehen bei Tageslicht und am Abend, verhindert Überraschungen.
Kräftige und dunkle Farben brauchen oft zwei oder mehr Anstriche, damit die Fläche gleichmäßig wird. Das sollte bei der Zeit- und Materialplanung von Anfang an berücksichtigt werden.
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