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TF CLEAN

Wandvorbereitung

Alte Wand prüfen: Hält der Untergrund?

Von TF Clean 2 Min. Lesezeit

Neue Farbe ist nur so gut wie der Untergrund darunter. Bei älteren Wänden mit mehreren Farbschichten, Raufaser oder unbekannten Anstrichen lohnt deshalb vor dem Spachteln und Streichen eine kurze Prüfung. Sie liefert wichtige Hinweise zur erforderlichen Vorbereitung und kann späteren Haftungsproblemen vorbeugen.

Einfache Tests mit hoher Aussagekraft

Profis prüfen einen Untergrund mit ein paar einfachen Proben. Sie zeigen, ob die Wand fest, tragfähig und gleichmäßig saugend ist.

  • Wischprobe: Bleibt Farbe an der Hand, kreidet der Anstrich.
  • Kratzprobe: Lässt sich der Putz leicht abkratzen, ist er nicht fest.
  • Klebebandtest: Reißt Farbe mit ab, haftet sie schlecht.
  • Benetzungsprobe: Zieht Wasser sofort ein, saugt die Wand stark.

Typische Probleme alter Wände

Leimfarbe, wie sie früher oft an Decken verwendet wurde, ist wasserlöslich. Neue Dispersionsfarbe haftet darauf schlecht und kann abplatzen. Die Leimfarbe wird deshalb entfernt, bevor ein neuer Anstrich aufgebaut wird.

Raufaser, die schon viele Male überstrichen wurde, verliert ihre Struktur und kann sich an den Nähten lösen. Hier ist es oft besser, die Tapete zu entfernen und die Wand neu aufzubauen.

Die richtige Vorbereitung

Kreidende Flächen werden zunächst gereinigt, nicht tragfähige Schichten entfernt. Danach kommt eine Grundierung, die zum Untergrund passt: Sie bindet verbliebene lose Teilchen und gleicht das Saugverhalten aus, damit Spachtel und Farbe gleichmäßig trocknen.

Hohl klingender Putz wird abgeschlagen und neu verputzt oder gespachtelt. Erst auf einem festen, gleichmäßigen Untergrund lohnt die weitere Arbeit.

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