Wandvorbereitung
Vor dem Streichen: die gespachtelte Wand prüfen
Zwischen Spachteln und Streichen liegt ein kurzer Moment, der oft übersehen wird: Jetzt lassen sich Unebenheiten noch mit wenig Aufwand korrigieren. Nach dem Anstrich wird jede Korrektur deutlich aufwendiger.
Warum gerade jetzt
Eine geschliffene Spachtelfläche ist gleichmäßig weiß und matt; kleine Dellen, Riefen oder Grate fallen darauf noch wenig auf. Erst die Farbe macht sie sichtbar.
Deshalb wird die vorbereitete Wand vor dem Grundieren gezielt geprüft. Hier ist eine flach an die Wand gehaltene Arbeitsleuchte genau das richtige Werkzeug: Was sie jetzt zeigt, lässt sich mit einem kurzen Nachspachteln beheben.
Worauf es ankommt
Geprüft werden die Fläche selbst, die Kanten und die Übergänge zu Fenstern, Türen und Decke. Die Wand muss außerdem staubfrei sein, bevor die Grundierung kommt, sonst hält der Anstrich schlechter.
- Keine Riefen oder Grate vom Spachteln
- Gefüllte Löcher plan, nicht eingesackt
- Gerade, saubere Kanten und Ecken
- Schleifstaub vollständig entfernt
Die Freigabe für den Anstrich
Ist die Wand in Ordnung, folgen Grundierung und Anstrich. Wer bei diesem Zwischenschritt dabei sein möchte, sollte das vorher absprechen; bei glatten Wänden in Q3 oder Q4 ist das sinnvoll.
Beurteilt wird hier nur die Vorbereitung. Wie die fertige Wand wirkt, zeigt sich erst nach dem letzten Anstrich bei normalem Licht.
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