Räumung
Dachboden räumen: Luke, Treppe, Abtransport
Auf dem Dachboden landet über Jahre alles, was gerade keinen Platz hat. Beim Räumen ist nicht die Menge das größte Problem, sondern der Weg nach unten: Bodenluken, Klapptreppen und enge Treppenhäuser bestimmen, wie gearbeitet werden kann.
Der Zugang entscheidet
Viele Dachböden sind nur über eine Klapptreppe mit schmaler Luke erreichbar. Was durch diese Öffnung nicht passt, muss oben zerlegt werden. Große Schränke, die vor Jahrzehnten noch vor dem Dachausbau hinaufgetragen wurden, lassen sich heute oft nur zerlegt wieder hinunterbringen.
Dazu kommt der Weg durch das Haus: Treppenhaus, Flur und Wohnungstür. Für die Planung sind deshalb Fotos von Luke und Treppe genauso wichtig wie vom Inhalt.
Besonderheiten unter dem Dach
Im Sommer wird es unter dem Dach sehr heiß, deshalb wird bei solchen Räumungen gern früh am Tag gearbeitet. Ohne festen Boden darf nur auf tragenden Balken oder Laufbohlen gegangen werden, nicht auf der Dämmung.
Alte Kartons sind oft feucht oder von Mäusen befallen. Sie werden nicht aufgerissen, sondern als Ganzes vorsichtig getragen.
Sortieren und entsorgen
Vor der Räumung wird festgelegt, was bleibt. Erinnerungsstücke, Unterlagen und Dinge mit Wert kommen zuerst an einen sicheren Platz in der Wohnung.
Der Rest wird getrennt: Holz, Metall, Elektrogeräte und Restmüll. Alte Farben, Lacke und Chemikalien gehören zur Schadstoffsammlung und nicht in den Sperrmüll.
- Luke, Treppe und Weg durch das Haus fotografieren
- Dinge, die bleiben, vorher kennzeichnen
- Elektrogeräte und Schadstoffe getrennt entsorgen
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