Malerarbeiten
Decke streichen: Reihenfolge, Flecken und Streifen
Die Decke ist eine große zusammenhängende Fläche. Streifen und Ansätze können dort besonders bei seitlichem Lichteinfall auffallen. Mit der richtigen Reihenfolge und Vorbereitung wird sie gleichmäßig.
Erst die Decke, dann die Wände
Gestrichen wird von oben nach unten. Tropfen und Spritzer von der Decke landen so auf Wänden, die ohnehin noch gestrichen werden. Wer zuerst die Wände macht, muss sie danach oft ausbessern.
Vor dem Streichen werden Lampen abgenommen oder sorgfältig eingepackt, Rauchmelder abgedeckt und Möbel aus dem Raum geräumt oder in der Mitte geschützt.
Flecken richtig vorbehandeln
Wasserränder, Nikotin oder Ruß schlagen durch normale Wandfarbe immer wieder durch, auch nach mehreren Anstrichen. Solche Stellen bekommen vorher einen Isolier- oder Sperrgrund.
Bleibt beim Darüberwischen weißer Staub an der Hand, kreidet die alte Farbe. Dann braucht die Decke eine Grundierung, sonst hält der neue Anstrich schlecht und kann sich später ablösen.
- Wasserflecken und Nikotin: Isoliergrund
- Kreidende Altfarbe: reinigen und passend grundieren
- Risse und Löcher: vorher spachteln und schleifen
Ein Anstrich ohne Streifen
Gestrichen wird zügig nass in nass, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen. Die letzte Rollbahn verläuft in Richtung des Lichteinfalls vom Fenster; so fallen Rollspuren kaum auf.
Eine Decke wird am Stück gestrichen, ohne längere Pause in der Mitte. Bei großen Räumen arbeiten deshalb oft zwei Personen gleichzeitig.
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