Tapezieren
Mustertapete: Rapport, Startpunkt, Verschnitt
Eine Mustertapete gibt einem Raum Charakter, verzeiht aber weniger als eine schlichte Vliestapete. Das Muster muss an jeder Naht passen und an der richtigen Stelle der Wand beginnen. Das will vor dem ersten Schnitt geplant sein.
Der Rapport
Der Rapport ist der Abstand, nach dem sich ein Muster wiederholt. Er steht auf dem Etikett, zusammen mit der Ansatzart: gerader Ansatz, bei dem das Muster auf gleicher Höhe weiterläuft, oder versetzter Ansatz, bei dem benachbarte Bahnen um den auf dem Etikett angegebenen Versatz verschoben werden.
Rapport und Ansatzart beeinflussen den Verschnitt. Berechnen Sie den Bedarf anhand der Raummaße, Rollenlänge und Herstellerangaben; eine pauschale Zugabe von ein oder zwei Rollen ist nicht für jeden Raum passend.
Der richtige Startpunkt
Ein großes Motiv sollte nicht zufällig an der Decke abgeschnitten sein oder schief über dem Sofa enden. Profis legen fest, wo das Muster optisch zentriert wird: oft in der Mitte der Hauptwand oder über einem Möbelstück.
Von dort aus wird nach beiden Seiten gearbeitet. Die Stelle, an der das Muster am Ende nicht mehr ganz aufgeht, landet so in einer wenig sichtbaren Ecke.
Material und Kleister
Die meisten modernen Mustertapeten sind Vliestapeten. Bei ihnen wird der Kleister direkt auf die Wand gerollt, und die trockene Bahn wird angesetzt. Papiertapeten werden dagegen eingekleistert und müssen kurz weichen.
Alle Rollen sollten dieselbe Chargennummer haben. Bewahren Sie Etikett und eine Restrolle auf: Bei einem späteren Schaden lässt sich so eine Bahn ersetzen.
- Rapport und Ansatzart vom Etikett
- Zusätzliche Rollen für den Verschnitt
- Gleiche Chargennummer
- Etikett und Reststück aufbewahren
Passende Leistung
Tapezierarbeiten in Riesa
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