Tapezieren
Eine Wand tapezieren: Akzente gezielt gestalten
Eine einzelne tapezierte Wand, mit Muster, Struktur oder Fototapete, setzt einen deutlichen Akzent im Raum. Damit sie als bewusstes Gestaltungselement wirkt, kommt es auf die Wahl der Wand und saubere Übergänge an.
Die richtige Wand
Gut geeignet ist eine durchgehende Wand ohne Fenster und mit wenigen Unterbrechungen: hinter dem Bett, hinter dem Sofa oder am Esstisch. Die Tapete wirkt dort als Bild, auf das der Blick ohnehin fällt.
Eine Wand mit Fenstern, Türen und Heizkörpern zerschneidet das Muster und macht die Arbeit aufwendiger, ohne dass die Wirkung besser wird.
Saubere Übergänge
Der Übergang zur gestrichenen Nachbarwand liegt am besten in der Innenecke. Dort wird die Tapete exakt an der Ecke geschnitten, sodass keine Bahn um die Ecke läuft.
Zur Decke und zur Sockelleiste werden die Bahnen mit Lineal und scharfer Klinge geschnitten. Eine leicht wellige Decke fällt bei einer Mustertapete stärker auf; hier hilft oft ein schmaler gestrichener Streifen als Abstand.
Gut vorbereitet
Die Wand muss glatt, fest und gleichmäßig sein, besonders bei dünnen Tapeten und Fototapeten. Alte Dübellöcher und Risse werden vorher gespachtelt, sonst zeichnen sie sich ab.
Werden die übrigen Wände im selben Zuge gestrichen, kommt zuerst die Farbe und danach die Tapete. So landen keine Farbspritzer auf der neuen Tapete.
- Wand ohne viele Unterbrechungen wählen
- Übergang in der Innenecke
- Untergrund glatt spachteln
- Erst streichen, dann tapezieren
Passende Leistung
Tapezierarbeiten in Riesa
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