Tapezieren
Frisch tapeziert: So erkennen Sie gute Arbeit
Eine gut tapezierte Wand fällt nicht durch Details auf, sondern wirkt ruhig und gleichmäßig. Beim Rundgang nach der Arbeit lohnt sich trotzdem ein genauer Blick, und während der Trocknung ist etwas Geduld gefragt.
Woran man gute Arbeit erkennt
Die Nähte sind geschlossen und liegen flach an, bei Vliestapeten Stoß an Stoß ohne Überlappung. Das Muster läuft an jeder Naht durch, und die Schnittkanten an Decke, Leisten und Fenstern sind gerade.
Kleisterreste auf der Oberfläche sind abgewaschen. Sie trocknen sonst glänzend auf und fallen im Gegenlicht auf.
- Geschlossene, flache Nähte
- Durchlaufendes Muster
- Gerade Schnitte an Decke und Leisten
- Keine Kleisterreste auf der Oberfläche
Geduld bei der Trocknung
Kleine Blasen direkt nach dem Tapezieren sind bei Papiertapeten normal. Sie verschwinden meist, wenn die Tapete trocknet und sich wieder zusammenzieht. Beurteilt wird deshalb erst nach dem Trocknen.
Während der Trocknung bleiben Fenster geschlossen und die Heizung auf normaler Stufe. Durchzug und starke Hitze lassen die Tapete zu schnell trocknen, wodurch Nähte aufgehen können.
Pflege und Unterlagen
Welche Pflege die Tapete verträgt, steht als Symbol auf dem Etikett: wasserbeständig, waschbeständig oder scheuerbeständig. Bewahren Sie das Etikett zusammen mit einer Restrolle auf.
Soll die Tapete gestrichen werden, wie bei Raufaser oder Malervlies, muss sie vorher vollständig trocken sein. Die erforderliche Trocknungszeit richtet sich nach Tapete, Kleister, Untergrund und Raumklima. Beachten Sie die Herstellerangaben.
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