Räumung
Teilräumung: Platz schaffen, ohne auszuziehen
Nicht immer muss die ganze Wohnung leer werden. Oft geht es um ein Zimmer, einen Keller oder um die Möbel, die nach einem Umzug in eine kleinere Wohnung keinen Platz mehr haben. Währenddessen wird die Wohnung weiter bewohnt, und die Räumung muss sich danach richten.
Klar markieren, was bleibt
Am zuverlässigsten sind farbige Klebepunkte: zum Beispiel Rot für alles, was entsorgt wird, Grün für das, was bleibt. Das erleichtert die Abstimmung und verringert das Risiko von Verwechslungen am Räumungstag.
Unterlagen, Schmuck, Fotos und Medikamente werden vorher an einen sicheren Ort gebracht, am besten in einen Raum, der gar nicht geräumt wird.
- Farbige Markierungen für Gegenstände zum Behalten oder Entsorgen
- Wertsachen und Unterlagen vorher sichern
- Räume abschließen, die nicht betreten werden sollen
Der Ablauf
Geräumt wird Raum für Raum. Wege, Bad und Küche bleiben dabei frei nutzbar. Laufwege werden mit Vlies geschützt, damit Böden und Türrahmen keine Schäden abbekommen.
Kommen neue Möbel erst später, kann ein Raum als Zwischenlager dienen. Wichtig ist, dass die Reihenfolge vorher besprochen ist.
Rücksicht im Alltag
Bei älteren Menschen oder Familien mit kleinen Kindern hilft ein ruhiger Ablauf mit festen Zeiten. Eine vertraute Person sollte am Räumungstag erreichbar oder vor Ort sein.
Nach der Räumung werden die freien Flächen gereinigt. Wenn danach gestrichen oder ein Pflegebett aufgestellt werden soll, lässt sich das direkt anschließen.
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