Tapezieren
Nischen, Ecken, Laibungen tapezieren
Durchgehende, gut vorbereitete Wandflächen lassen sich meist einfacher tapezieren als verwinkelte Bereiche. Die eigentliche Handwerkskunst zeigt sich an Ecken, Fensterlaibungen und Nischen. Saubere Anschlüsse und eine zum Untergrund passende Verarbeitung prägen das Gesamtbild.
Innen- und Außenecken
Wände sind selten exakt im Lot. Deshalb wird eine Bahn in einer Innenecke nicht in einem Stück um die Ecke geklebt, sondern geteilt: Ein Teil läuft knapp um die Ecke, die nächste Bahn wird neu im Lot angesetzt.
An Außenecken wird die Tapete einige Zentimeter um die Kante geführt und erst danach geschnitten. Eine Naht direkt auf der Kante ist stärker beansprucht und kann sich leichter lösen.
Laibungen und Nischen
Fensterlaibungen können tapeziert oder nur gestrichen werden. Gestrichene Laibungen sind pflegeleichter und vertragen Kondenswasser am Fenster besser.
Heizkörpernischen werden entweder hinter dem Heizkörper mittapeziert, so weit man hinkommt, oder bewusst nur gestrichen. Das sollte vorher feststehen, denn Heizkörper abzunehmen ist ein eigener Arbeitsschritt.
- Fensterlaibungen: tapezieren oder streichen
- Heizkörpernischen
- Dachschrägen und Gauben
- Vorsprünge, Pfeiler und Kästen
Was das für die Planung bedeutet
Jede Nische und jede Laibung kostet Zeit, oft mehr als eine ganze glatte Wand. Für ein realistisches Angebot werden sie deshalb einzeln erfasst.
Bei Mustertapeten braucht es an diesen Stellen außerdem mehr Material, weil das Muster über jede Ecke hinweg passen soll.
Passende Leistung
Tapezierarbeiten in Riesa
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