Malerarbeiten
Türen und Zargen lackieren: anders als Wände
Wer eine Wohnung frisch streichen lässt, denkt oft auch an die Türen. Für Türblätter, Zargen und Heizkörper gelten aber andere Regeln als für Wände: anderes Material, mehr Vorarbeit und längere Trocknungszeiten.
Lack statt Wandfarbe
Türen und Zargen werden lackiert, weil sie täglich angefasst werden und abwischbar sein müssen. Üblich sind wasserbasierte Acryllacke, die geruchsarm sind und weiß bleiben. Lösemittelhaltige Alkydharzlacke sind sehr robust, können in dunklen Räumen aber vergilben.
Der Glanzgrad bestimmt die Wirkung: Seidenmatt verzeiht kleine Unebenheiten, Hochglanz zeigt jede Delle.
Die Arbeitsschritte
Ein guter Lackanstrich beginnt mit der Vorbereitung: reinigen und entfetten, Schadstellen spachteln, anschleifen und entstauben. Dann folgen je nach Untergrund Grundierung und ein oder zwei Lackschichten mit Zwischenschliff.
- Türblatt und Zarge reinigen und entfetten
- Schadstellen spachteln, anschleifen, entstauben
- Grundieren, wenn der Untergrund es verlangt
- Lackieren, bei Bedarf mit Zwischenschliff
- Beschläge vorher abnehmen oder abkleben
Was das für die Planung bedeutet
Lack braucht deutlich länger als Wandfarbe, bis er belastbar ist. Frisch lackierte Türen sollten anfangs nur vorsichtig geschlossen werden, damit sie nicht an der Dichtung festkleben.
Weil Türen mehr Arbeitszeit brauchen, werden sie im Angebot einzeln aufgeführt: Anzahl der Türblätter, Seiten und Zargen. So ist für beide Seiten klar, was lackiert wird.
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Malerarbeiten in Riesa
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